© Nicole Brühl 2012/ Stand: 30.01.2012

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Heidi Brühl
1942 - 1991

Heidi Rosemarie Brühl wurde am 30. Januar 1942, um acht Uhr morgens, in München geboren.

 

Ihr Vater Friedrich Wilhelm Brühl, auch „Fritz“ genannt, war gelernter Bankkaufmann aus Berlin und ihre Mutter Anna Ottilie Brandt, auch „Traudl“ genannt, war eine gelernte Blumenbinderin aus Passau. Beide lernten sich 1940 in München im Ratskeller kennen, wo „Traudl“, damals Dienstverpflichtet, als Serviererin arbeitete.

 

Für Fritz Brühl war es Liebe auf den ersten Blick. Bald zog seine Traudl zu ihm in seine zwei Zimmerwohnung nach Gräfelfing, einem Vorort von München. Das er Halbjude war, hielt Fritz geheim. Traudl wunderte sich zunehmend, dass sie von ihrem Fritz keinen Heiratsantrag erhielt und setzte all ihre Kraft daran ein Kind von ihm zu bekommen, denn dann müsste er sie ja heiraten. Ihr Wunsch wurde Realität, Heidi war unterwegs und Fritz musste nun mit der Wahrheit raus rücken. Traudl war erleichtet endlich zu wissen warum Fritz nicht heiraten konnte. Es machte ihr danach auch nichts mehr aus auf die Heirat bis nach Kriegsende warten zu müssen.

 

1945 wurde Friedrich Brühl zum Bürgermeister von Gräfelfing gewählt. Mit seiner „First-Lady“ gab es jedoch bereits einige Schwierigkeiten. Eifersuchtsdramen und Streitigkeiten bestimmten den Alltag im Hause Brühl.

Mit 5 Jahren begann Heidi mit ihrem heissgeliebten Ballettunterricht. Sie war sehr begabt und fleissig und hatte nur einen Wunsch: Sie wollte unbedingt Tänzerin werden. Die Schule empfand sie als Spiel, sozusagen ein notweniges Übel, nur das Tanzen nahm sie ernst.

 

Als Heidi acht Jahre alt war, kam Ingeborg Brühl als ihr Kindermädchen in die Familie. Kurze Zeit danach trennten sich Heidi’s Eltern. Traudl wurde schuldig von Fritz geschieden und Heidi’s Vater bekam das Sorgerecht. Von nun an lebten Heidi, Inge und Fritz alleine. Heidi’s Mutter, die inzwischen in Coburg lebte und Heidi in den Ferien bei sich hatte, verliebte sich wieder neu in den, ehemals Panzer-Oberst und gefreiter Soldat, Bernd Sauvant. Als er ein Angebot als Militärberater in Damaskus bekam, zogen beide schließlich in die Syrische Hauptstadt.

Zitat Heidi: „Danach sah ich meine Mutter lange Jahre nur noch auf Fotos und Inge musste mir immer sehr gut zusetzen damit ich ihr ab und zu schreibe. Ich war halt Schreibfaul...“

 

Fortsetzung folgt...